Vertiefungstage zum Thema Lernen

Lernstrategien - weniger ist mehr!

Immer mehr Lehrpersonen vermitteln ihren Schüler/innen neben wichtigen Inhalten auch Lernstrategien. Dabei machen viele die frustrierende Erfahrung, dass Kinder und Jugendliche diese nicht annehmen oder nicht ausprobieren möchten.

Lernmotivation: Emotionen und Gefühle als Triebfedern

Seit es Aufzeichnungen und wissenschaftliche Berichte zum Thema Lernen gibt, wissen wir, dass Gefühle und Lernen sehr eng zusammenhängen. Erfolgreiches Lernen ist ein individueller emotionaler Prozess. 

Emotionen (körperliche Zustände) und Gefühle (bewusst wahrgenommene Empfindungen) wirken beim Lernen und Erinnern als eine Art selektiver Filter. Individuell als bedeutsam, sinnvoll und wichtig empfundene Ereignisse und Fakten werden schneller gelernt und besser gespeichert.

Kinder mit ADS / ADHS erfolgreich unterrichten

In (fast) jeder Klasse gibt es eines oder mehrere Kinder, die von einer Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung betroffen sind. Sie schweifen schnell vom Unterrichtsgeschehen ab, sind sehr vergesslich und unstrukturiert und machen viele Flüchtigkeitsfehler. Hyperaktive und impulsive Kinder stören den Unterricht durch ihren deutlich gesteigerten Bewegungsdrang und durch ihre Schwierigkeiten, sich an Klassenregeln zu halten. 

Beim Unterrichten dieser Kinder zeigen Lehrkräfte ein deutlich erhöhtes Stressniveau. 

Für Lehrpersonen ist es oft schwierig, alle Kinder mit ihren jeweiligen Bedürfnissen und ihrem individuellen Leistungsprofil unter einen Hut zu bekommen. Oft steht die Frage im Raum, wie man Kinder mit ADHS unterstützen kann ohne die anderen Schüler zu kurz kommen zu lassen. Um Lehrpersonen, Eltern und dem Kind selbst eine erfolgreiche und möglichst stressfreie Schulzeit zu ermöglichen, haben wir den Lehrer/innen- Workshop "Kinder mit ADS/ADHS erfolgreich unterrichten" entwickelt. Sie erfahren, wie Sie Kinder mit ADS / ADHS unterstützen können - ohne die anderen Schüler/innen zu kurz kommen zu lassen. 

No Blame Approach: Mobbing-Interventionsansatz ohne Schuldzuweisungen (2 Tage)

Der „No Blame Approach“ ist eine wirksame Methode, um Mobbing in der Schule dauerhaft zu begegnen. Der Ansatz zielt primär darauf, Lösungen für den betroffenen Schüler / die betroffene Schülerin zu finden und ihr Leiden möglichst rasch zu beenden. Was macht diesen Ansatz so wirksam? Das Vorgehen besteht aus mehreren klar ausgearbeiteten Schritten. Dabei werden die am Mobbing beteiligten Schüler/innen in einen Gruppenprozess einbezogen, der darauf abzielt, die Mobbing-Handlungen zu stoppen.

Die ungeschriebenen Gesetze der Freundschaft

Wie können Kinder unterstützt werden, die von sich sagen:

  • „Mich mag sowieso keiner“
  • „Die anderen lassen mich nicht mitspielen“
  • "Ich traue mich nicht, auf andere zuzugehen."
  • „Ich habe keine echten Freunde“?

Antworten liefert die Tagesfortbildung "Die ungeschriebenen Gesetze der Freundschaft"

Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler/innen mit Autismus-Spektrum-Störungen im Regelunterricht

Frühkindlicher Autismus, atypischer Autismus, Asperger-Syndrom:  was verbirgt sich eigentlich hinter diesen Begriffen? Welche Herausforderungen bringt der Schulalltag für Betroffene mit sich? Und wie können Lehrpersonen, schulische Heilpädagog/innen, Lerncoaches und Psycholog/innen mit den Besonderheiten dieser Kinder/Jugendlichen umgehen und ihnen das Lernen erleichtern? 

Wie Kinder ihren Selbstwert entdecken


Das Selbstwertgefühl von Kindern wird von verschiedenen Aspekten beeinflusst, denen wir uns an diesem Weiterbildungstag widmen möchten.

Technische Hilfsmittel - Wie Lerntools von Computern, iPad und Smartphone Lernschwierigkeiten kompensieren können

Inhalte
Täglich profitieren wir Menschen von digitalisierten Leistungen und Anwendungen, die das Leben für uns vereinfachen.
Diese technischen Möglichkeiten gelangen mittlerweile auch zaghaft in den Schulalltag – so werden Sprachsynthesen, Wortvorhersagen, Rechtschreibprüfungen und Software, die Computerdateien lesen oder umwandeln kann, immer leistungsfähiger und zugänglicher.
Diese Lerntools sind mittlerweile auf praktisch allen gängigen Multimedia-Plattformen (Computer, Tablets, Smartphones) einsetzbar und somit jederzeit verfügbar.

Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen (Lese-, Rechtschreibschwierigkeiten, ADHS, ASS, Lernbeeinträchtigungen, Zweitspracherwerb, Sinnesbeeinträchtigungen, Körperbehinderungen, Dyspraxie) können von solch technischem Support profitieren.

Damit diese Unterstützung gelingt, müssen Fachpersonen die Lerntools kennen und mit den technischen Möglichkeiten kompetent umgehen können.

So lernt unser Gehirn! Die Neurobiologie des Lernens

Wie lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene? An diesem Seminartag wagen wir einen Blick in das Gehirn und entschlüsseln das Geheimnis des lebenslangen Lernens. Was zeigt uns die kognitive Neuropsychologie, was andere Disziplinen? Prof. Dr. Willi Stadelmann gibt Ihnen alles weiter, was Sie über gehirngerechtes Lernen wissen müssen. 

Ergotherapeutische Alltagshilfen bei ADHS (2 Tage)

Kinder mit ADHS erscheinen entweder besonders unruhig, zappelig und unaufmerksam oder sehr verträumt und verlangsamt und oft auch unkoordiniert und tollpatschig. Sie haben Schwierigkeiten, den Alltag und die damit verbundenen Aufgaben zufriedenstellend zu bewältigen.

Dieses Seminar soll Therapeuten bewährte Hilfen an die Hand geben und stellt die besten Strategien zur Förderung von Konzentration, Aufmerksamkeit, Selbstständigkeit, Geschicklichkeit und Selbstvertrauen für Kinder mit ADHS vor. 

Werkzeugkoffer - Systemisches Arbeiten in Coaching und Beratung (2 Tage)

"Und wie mache ich jetzt weiter?"

Wenn der Beratungs- bzw. Coachingprozess ins Stocken gerät, ist guter Rat teuer. Möchten Sie kreative Wege kennenlernen und mehr Sicherheit gewinnen, um die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wieder ins Rollen zu bringen? Dann sind Sie in der Tagesfortbildung «Werkzeugkoffer – systemisches Arbeiten in Coaching und Beratung» genau richtig.

Gewaltfreie lösungsfokussierte Kommunikation GLK im Klassenzimmer

Die Schule stellt hohe Anforderungen an Lehrpersonen, Kinder und Eltern.
Wir sind überzeugt, dass es auch in unserem Schulsystem möglich ist, dass sich Lehrpersonen, Kinder und Eltern wohlfühlen und in geeigneter Beziehung stehen können, so dass Lernen und Entwicklung gelingen können.

Sie teilen unsere Vision von einem entspannten Unterricht, in dem sich Kinder und Lehrpersonen und auch Eltern offen und ehrlich, gleichzeitig mit Wertschätzung und Wohlwollen dem Gegenüber und sich selbst begegnen, an ihre eigenen Ressourcen und ihr individuelles Potential glauben und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Sie möchten
… etwas zur Verbesserung des Klassenklimas tun.
Ihre Aufmerksamkeit und Energie bewusst von den Problemen weg und hin auf      
     Lösungen richten.

… Ihren Blick systematisch auf das richten, was bereits funktioniert und damit weitere
     Schritte in die gewünschte Zukunft erleichtern
… Ihre Schülerinnen und Schüler in Ihrer Persönlichkeit stärken.
… anders auf disziplinarische Schwierigkeiten reagieren.
… die Kommunikationskultur in Ihrer Schule verbessern.
… die Elternarbeit optimieren.

Einen möglichen Weg dazu bietet die Gewaltfreie lösungsfokussierte Kommunikation.

„ Wie wir miteinander reden, so wird unsere Welt.
Das ist Gewaltfreie Kommunikation (GfK).“

Worüber wir reden, so ist unsere Welt.
Das ist Lösungsfokussierung.“                 ( Marco Ronzani, Basel)

Kursleiterschulung zum Workshop "Clever lernen" für Kinder und Jugendliche

Die Kursleiterschulung „Clever lernen“ befähigt Sie dazu, Kleingruppen von Schüler/innen hilfreiche Lern- und Arbeitsstrategien zu vermitteln. Dabei greifen Sie auf ein in der Praxis bewährtes und beliebtes Kurskonzept zurück. Zum Kurskonzept gehört ein vollständiger und grafisch ansprechend aufbereiteter Foliensatz, Kopiervorlagen für alle notwendigen Arbeitsblätter sowie das Kursbuch "Clever lernen" (Rietzler & Grolimund, 2018) für die Schüler/innen, das die Inhalte vertieft. Die Inhalte eignen sich für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 14 Jahren.